Das Berufsportal der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Angebote und Themen

Das Berufsportal der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

    AngeboteÜbersicht
    Menümobile menu

    Eine Andacht schreiben – wie geht das?

    pixabay

    Keine Angst vor dem leeren Blatt!

    Vorüberlegungen

    • Thema - WAS

      Du hast ein Thema? Super, das ist schon einmal die halbe Miete.

    • Die Zielgruppe - WER

      Überlege Dir, bevor Du mit dem Schreiben beginnst: Für wen möchtest Du die Andacht schreiben? Wer ist Deine Zielgruppe? Ist sie für Jugendliche oder den Seniorenkreis? Hast Du eine bestimmte Kirchengemeinde im Sinn oder vielleicht Passanten in Deiner Stadt? Ein Ereignis, Fest in deinem Ort oder Deine Mitschüler*innen in der Mittagspause?

    • Ort - WO

      Wo würdet Du Deine Andacht halten? Ganz klassisch in einer Kirche? In Eurem Jugendraum? Oder passt sie besser in einen Kinosaal, vielleicht am Strand des Baggersees?
      Wie ist der Raum? Oder soll er noch besonders gestaltet werden? Z.B. Du hältst die Andacht in der Kirche? Dort kann man manchmal auch an verschiedenen Stellen die Andacht halten. Es muss nicht immer die Kanzel sein, stell doch mal den Raum auf den Kopf.

    • Zeit - WANN

      Wann findet Deine Andacht statt? Morgens oder abends? Spielen Frühling, Sommerferien oder die Adventszeit eine Rolle?

       

    Von der Idee zu einem Text

    Brainstorming ist angesagt: Lass das Thema auf Dich wirken. Nimm Dir Zeit dafür und notiere Dir alle Ideen und Gedanken. Vielleicht fällt Dir eine passende Bibelstelle dazu ein, eine Geschichte, Filmszene oder ein Lied? Vielleicht ein ganz persönliches Erlebnis? Überlege: Was ist Dir an dem Thema wichtig? Hast Du vielleicht auch Fragen oder Zweifel? 

    Sortiere alle Ideen. Gibt es einen zentralen Punkt, ein Gefühl oder einen Satz, der zur Überschrift, zu Deiner Kernaussage wird?
    Fällt Dir noch etwas ein, das Deinen Inhalt unterstützt? Vielleicht hast Du schon Ideen für Lied(er) oder Gebete?

    Der Entwurf

    Schreibe Deinen Impuls auf. Deine Kernaussage ist dabei Dein roter Faden. Vorschlag: Entscheide Dich für eine, höchstens zwei Deiner Assoziationen.

    Du hattest beim Brainstormen viele gute Ideen und Gedanken, jetzt sortiert Du aus:

    Was passt am besten? Was hilft Dir, Deine Kernaussage zu unterstreichen?

    Diese Liedzeile, das Bild oder doch lieber einen Videoclip einsetzen? Vielleicht passt eine Geschichte von Dir richtig gut? Eine Bibelstelle, die es trifft? Oder passt doch das Graffiti zu Deiner wichtigsten Frage? Super: Mach das zu der Grundlage Deines Impulses!

    Du kannst erstmal drauf los schreiben, es ist nur ein Entwurf. Danach erst kommt der Feinschliff. Achte darauf, dass Du authentisch bist: Erzähle von Deinem Glauben in Deinen Worten.
    Vielleicht fällt Dir auch eine Aktion ein, die gut zu Deiner Kernaussage passt? Werde kreativ!

    Jetzt wird´s rund: Deine Andacht!

    Im letzten Schritt musst du die Andacht rund bekommen.

    Denk bei dem letzten Schliff daran, dass Du das Thema gar nicht ausschöpfen kannst. Ein Gedankenanstoß reicht völlig aus.
    Der Impuls steht? Jetzt geht´s an alles darum herum: Das Lied (die Lieder) und das Gebet.
    An welcher Stelle steht gegebenenfalls die Aktion und gibt es dazu noch ein Give Away? Passt eine besondere Begrüßung? Oder fällt Dir für den Schluss ein besonderes Highlight ein?

    Jetzt kannst Du Deine Andacht auch mal ausprobieren:

    ·         Lies sie Dir selbst laut vor.

    ·          Vielleicht magst Du sie Deiner Familie oder Freund*innen vorstellen?

    Gelingt es Dir, Deine Kernaussage gut rüber zu bringen? Passen Lied(er), Gebet(e) und die anderen Elemente zu Deiner Kernaussage?

    Ganz wichtig: Es sind Dein Glaube, Deine Worte, Deine Andacht. Trau Dich `was und sei Du selbst. Dann ist es gut!


    Diese Seite:Download PDFDrucken

    to top