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    Serie der Evangelischen Sonntags-Zeitung

    Ich mache, was ich glaube - Theologie studieren

    ESZMiriam Raup, Theologiestudentin an der Goethe-Universität FrankfurtMirjam Raupp, Theologiestudentin an der Goethe-Universität Frankfurt

    In der Evangelischen Sonntags-Zeitung schreiben Pfarrer, Kirchenmusikerin, Gemeindesekretärin, Studierende der Evangelischen Theologie, warum sie für die Kirche arbeiten. Mirjam Raupp, Theologie-Studentin an der Goethe-Universität in Frankfurt, erzählt, warum sie ihren Vorsatz "später mal alles andere außer Pfarrerin werden" nicht gehalten hat.

    »Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines zweijährigen Sohnes. Außerdem bin ich Pfarrerstochter und habe zeitweise behauptet, ich würde später mal alles andere außer Pfarrerin werden. Heute studiere ich im 8. Semester Theologie auf Pfarramt. Meinen Vorsatz habe ich also nicht gehalten. Das hat viele gute Gründe. An erster Stelle steht mein Glaube. Wie sehr er mich trägt, ist mir erst nach dem Auszug von Zuhause so richtig klar geworden. Außerdem fasziniert mich der Pfarrberuf, weil er so viele Facetten hat. Trauer, Freude, Angst, Hoffnung. Eine Pfarrerin begleitet Menschen aller Altersgruppen an den Stationen ihres Lebens. Sie begegnet dem ganzen Spektrum an Emotionen, Lebensgeschichten und Persönlichkeiten. Das macht für mich den Reiz meines späteren Berufes aus. Diese Vielfalt spiegelt sich bereits im Studium wider. Zur Theologie gehören Philosophie, Sprachen, Literaturwissenschaft, Geschichte, Pädagogik, Psychologie und noch viele andere Disziplinen. Das kann einen auch mal überfordern. Für mich liegt in der Vielfalt die Stärke des Theologiestudiums. Ich genieße die Freiheit, Veranstaltungen großteils nach meinen Interessen wählen zu können. Ich sehe mich immer wieder vor die Aufgabe gestellt, meine Arbeit zu reflektieren. Ich mache, was ich glaube, weil mich die Vielfalt begeistert. Ich will später Menschen im Glauben begleiten und Gemeindeleben gestalten.«

    Evangelische Sonntags-Zeitung

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