Das Berufsportal der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Angebote und Themen

Das Berufsportal der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

    AngeboteÜbersicht
    Menümobile menu

    16 Monate Volunteer beim Projekt r2017

    Am 1. Juli begann das Volunteerprogramm "r2017" in Wittenberg. Acelya Winekenstädde aus dem Kirchenkreis (Dekanat) Wöllstein ist dabei und freut sich auf interessante Begegnungen. Sie möchte in den nächsten Monaten eine Menge neuer Menschen kennenlernen, ob Jugendliche oder junge Erwachsene, Betreuer/innen, Pfarrerinnen und Pfarrer oder auch mal den ein oder die andere prominente Besucher/in begleiten.

    Über Ihre Begegnungen und Erfahrungen wird sie bloggen. Zum Blog

    Seit ein paar Tagen ist Sie nun dort und hat ihre ersten Arbeitstage hinter sich gebracht.

    Wer ist Acelya und wie kam Sie auf die Idee nach Wittenberg zu gehen?

    Mit ihren 19 Jahren und dem soeben bestandenen Abitur in der Tasche war sie noch nie längere Zeit von zu Hause fort. Ihre Motivationen für ein freiwilliges Jahr waren, selbständig zu werden, auf eigenen Beinen zu stehen und neue Strukturen kennenzulernen. In Wittenberg lebt sie in einer Volunteers-WG. Beim Vorgespräch hat sie den Grundriss der Wohnung erhalten und zeigt stolz ihr Zimmer. Auch einen Mitbewohner hat sie bereits kennengelernt, zwei weitere werden später einziehen. Wie das WG-Leben wohl klappen wird? „Ich bin mir sicher, dass wir uns auch beim Spül- und Putzdienst einigen werden.“ ist Acelya zuversichtlich.

    Mit ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art geht sie die Dinge optimistisch und zupackend an. Kontakte zu knüpfen und auf Menschen zuzugehen fällt ihr leicht. Deshalb wollte Sie sich unbedingt auch mit diesen Kompetenzen zwischen Abitur und Studium engagieren.

    Mit einer Menge neuer Ideen und vielen interessanten Erfahrungen will sie nach der Zeit in Wittenberg ihren weiteren Weg beschreiten und Evangelische Theologie studieren. Im Kirchenkreis Wöllstein, ihrem Heimatdekanat, ist Acelya sehr aktiv: in der Ev. Jugend, beim Ev. Dekanatsfrauenkreis und auch beim Weltgebetstag hat sie bereits mitgewirkt. Beim Jugendkirchtag in Offenbach war sie im Bauwagencafé aktiv und zauberte von Espresso bis Macchiato alles und unterstützte die Jüngeren im Team.

    EKHN/Ute Klausen-PitzFoto von Acelya mit Poster des Projektes r2017 und einer Tasche von MachDochWasDuGlaubst.Acelya macht was sie glaubt, wenn sie 16 Monate als Volunteer beim Projekt r2017 arbeitet.

    Wie sie dazu kam? Ihre ehemalige Pfarrerin war für Ihre Entscheidung ein wunderbares Vorbild. „Ihre Ausstrahlung hat mich und meine ganze Familie dazu gebracht, dass wir uns in der Kirche engagieren. Mein Vater ist sogar wieder in die Kirche eingetreten und hat eine Prädikantenausbildung absolviert.“ Wer schon überlegte, wie sie zu dem ungewöhnlichen Vornamen Acelya (gesprochen „a´tschelja“) kam, ahnt, dass in Ihrer Familie nicht alle deutsche Wurzeln haben. Ihre Mutter, eine Türkei stämmige Muslima, hat ihr diesen gegeben und sie ist für Acelya ein lebendiges Vorbild an Toleranz, Offenheit und Weitsicht. Sie hat ihre Tochter immer ermuntert, an den Veranstaltungen der Kirchengemeinde teilzunehmen und hat dabei ihren eigenen Glauben so authentisch gelebt, dass Acelya sich für Religion zu interessieren begann.

    EKHN/Ute Klausen-PitzFoto von Acelya Hand mit Armband, an dem sich sowohl ein kleiner Schutzengel, ein Kreuz als auch ein Notenschlüssel befinden.Für Acelya sind neben Ihrem Schutzengel ihr Glaube und die Musik sehr wichtig.

    Außerdem schlägt Acelyas Herz für Musik. Beim Jugendkirchentag musste in der Nähe nur irgendwo Musik gemacht werden, schon stimmte sie mit ihrer kraftvollen Altstimme mit ein. Musik gibt ihr auch Kraft, wenn es doch mal zu viel werden sollte. Acelya spielt fünf Instrumente (Querflöte, Geige, Posaune, Gitarre und Orgel) und neben dem Kreuz und dem Engel ist deshalb der Notenschlüssel auch ihr ständiger Begleiter.

    Ob Sie all diese Fähigkeiten und Kompetenzen auch in Wittenberg einbringen kann, wird sich zeigen. Zurzeit ist Büroarbeit angesagt – es muss noch viel organisiert und erledigt werden, bis es offiziell losgeht.

    Wir sind gespannt und freuen uns auf interessante Einsichten und Aussichten von Acelya Winekenstädde – unserer Bloggerin in der Lutherstadt Wittenberg.

    to top